Samstag, 24. April 2021

Das Leben in Stein geritzt


Es ist echt spannend, dass die Menschen früher auf Höhlenwände gemalt und in Steine geritzt haben. Wir wussten gar nicht, dass es bei uns in Deutschland auch sowas gibt. Aber die meisten Felsritzungen soll es in Italien, in Valcamonica, geben. Und stellt euch vor, auf Grönland haben sie sogar Walfische in eine Wand geritzt. Die sahen soooo lustig aus. Wir haben uns Felsbilder von der ganzen Welt angeschaut und uns dazu Geschichten überlegt. 
Dann haben wir uns gedacht, dass wir den Menschen in 1.000 Jahren auch wichtige Dinge aus unserem Leben zeigen wollen. So ist ein großes Bild auf Packpapier entstanden und natürlich durfte da das Corona-Virus nicht fehlen.
Am schönsten war es aber, dass wir dann die Bilder in eine Schiefertafel ritzen konnten. Die sahen echt aus wie die Felsbilder von früher. Ich hänge mir meins zu Hause an die Wand.











dua, rua, tolu .... und der Zauberstein


Heute haben wir ein Märchen aus der Südsee gehört. Es gab da eine Hexe, die immer vor ihrer Hütte saß und Tapa geklopft hat. Tapa ist so ein Gespinst, was unter der Rinde mancher Bäume wächst. Die Hexe hat daraus richtig dicken Stoff gemacht. Aus solchem Stoff war auch das Spiel "Tolu" von den Fidschi Inseln.
Wir haben unser Tolu-Spiel aber auf richtigen Stoff gemalt, total bunt !!! Dazu haben wir noch Spielsteine - also richtige Steine - bekommen und dann ging es los .... Tolu wird genauso gespielt wie Tic Tac Toe.
Ach übrigens, die Zahlen von eins bis drei auf Fidschi gehen so: dua, rua, tolu. °Ö°

Richtig große Steine haben wir dann auch noch gesehen. Und zwar von den Marquesas-Inseln in der Südsee. Ihnen wurden finstere Gesichter eingeritzt, damit sie schlechte Einflüsse abhalten. Die Menschen stellen sich vor, dass die Seelen von manchen Verstorbenen in die Steine schlüpfen.
Naja, man kann nie wissen ...... auf jeden Fall haben wir uns dann vorsichtshalber noch einen Schutzstein bemalt. 









Dienstag, 20. April 2021

Schwere Arbeit , leichter Stein – Ytong - in den Osterferien 8.4.-9.4.2021

Tag drei in der Ludwig-Hoffmann-Grundschule. Das Wetter scheint es gut mit uns zu meinen. Es wird etwas wärmer und wir finden einen schönen, windgeschützten Platz vor dem Horthaus. An dem man auch leicht fegen kann. Denn jetzt wird es richtig staubig. Wir betrachten Werke von Tieren, um dann zu eigenen Ideen zu kommen. Tiere sollen in einer einfachen, grossen Form gezeichnet und entworfen werden. Je nach Zeichnung wird ein Stein ausgewählt, der zu dem Tier passen könnte. Grobe Formen werden gesägt und dann geht es ans Feilen und Raspeln, die Ecken abrunden....es ist sehr anstrengend und ermüdend soviel zu raspeln. Doch stolz gehen am Nachmittag die Kinder mit ihren Tieren nach Hause. Der Workshop wird am nächsten Tag mit der anderen Gruppe fortgesetzt.

Wenn der Stein nun aber ein Loch hat - in den Osterferien 6.4.-7.4.2021

In den Osterferien sind wir in der 2. Woche der Ferien in der Schule. Leider ist das Wetter unglaublich kalt, so dass wir es vorziehen doch im Schulgebäude zu bleiben. In der Eingangshalle im Neubau, konnten wir dann alte Tische aufstellen und eine Werkraumatmosphäre schaffen. In unserem Specksteinkurs haben wir uns mit dem Thema Loch im Stein befasst. Alle kennen den Hühnergott, doch wie kommt in diesen Stein das Loch? Wir betrachten Kopien mit Arbeiten von Künstlern und lassen uns zu eigenen Ideen anregen. Es wird mit Eifer geschmirgelt, gebohrt und gesägt und ganz am Ende noch geölt, damit der Stein auch schön glänzt und ein wunderbarer Handschmeichler ist. Der Workshop wird am nächsten Tag mit der anderen Gruppe fortgesetzt.

Freitag, 19. März 2021

KULTURSTEIN - nach Ostern geht es weiter!

Wir freuen uns schon sehr auf euch!
Nach Ostern kommen wir wieder mit spannenden Workshops zum Thema Stein zu Euch.
Aktuelles entnehmt bitte dem Blog.

Donnerstag, 26. November 2020

Steinspaziergang - Denk mal an Stolpersteine!

Wir wussten schon alle, dass man über die Stolpersteine nicht wirklich stolpert. Die Steine im Boden vor den Häusern erinnern an Menschen, die dort gewohnt haben und durch die Nazis getötet wurden. In ganz Berlin findet man diese Steine. Der erste Stolperstein ist gegenüber unserer Schule. Den hatten wir schnell gefunden. Dann haben wir noch fünf weitere Steine in der Umgebung gefunden.  Wir haben jeden Stolperstein gesäubert und eine Kerze zum Gedenken aufgestellt. Dann haben wir noch die Namen abgezeichnet. In der Hildegard-Jadamowitzstraße gibt es einen Stein, der an Jacob Petrikowski erinnert, er ist leider nur sechs Jahre alt geworden. 




 


 

Steinspaziergang - Denk mal an Mauern!

Sind wir hier in Ostberlin oder Westberlin? Diese Frage konnten wir gar nicht beantworten.  In Berlin gab es mal eine Mauer. Für fast 30 Jahre bis 1989 war die Stadt geteilt. Die Berliner und Berlinerinnen wohnten in zwei verschiedenen Ländern. Heute sind wir mit der Tram zur Mauergedenkstätte gefahren. Wir haben neue Wörter wie Hinterlandmauer gelernt und uns den Aufbau der früheren Grenze angeschaut. Die Gedenkstätte ist zum Erinnern an die Menschen gebaut worden, die versucht haben von Ostberlin nach Westberlin zu fliehen. Viele haben es nicht geschafft. Wir haben auch ein Stück der Mauer in unser Steinheft abgezeichnet. Obwohl wir draußen unterwegs waren, musste man immer etwas leise sein und nicht rumtoben, weil wir ja in einer Gedenkstätte waren. Ab und zu sind wir aber doch gerannt.